Motorrad-Gespanne — nichts für schwache Nerven

Anno dazumal besaßen Motorrad-Gespanne noch keinen Kult-Status so wie heutzutage. Sie waren Alltagsmaschinen für Menschen, die sich kein Auto leisten konnten. Im heutigen Straßenbild sind sie eher seltener zu sehen und wenn, dann treten sie in der Regel in der Kolonne auf. Es existiert eine eingeschworene Gemeinschaft, die zum Freizeitvergnügen unterwegs ist. Motorrad-Gespanne fungieren auch unter dem Namen Motorrad mit Beiwagen, Seitenwagen oder Boot.

Motorrad-Gespanne im Rennsport

Die ersten Seitenwagenrennen fanden schon 1912 statt, und zwar auf der englischen Motorrad-Strecke Brooklands. Bei der ersten Internationalen Sechstagefahrt 1913 waren ebenfalls Motorräder mit Seitenwagen bis 350 cm³ am Start.

1949 wurde die erste Motorrad-Weltmeisterschaft für Gespanne ausgetragen. Der britische Motorrad-Rennfahrer Eric Oliver gewann das Seitenwagenrennen mit Beifahrer Denis Jenkinson auf einem Norton-Gespann. Beim Gespann fahren lenkt und bremst der Fahrer und der Beifahrer verlagert sein Gewicht so, dass das Gefährt in der Spur bleibt. Gespanne für den Motorsport sind in der Regel Spezialanfertigungen.

Mit dem Gespann auf Tour

Wer mit dem Seitenwagen durch die Gegend brausen möchte, braucht Erfahrung und Fahrpraxis. Legt sich der Fahrer zu weit in die Rechtskurve, kann der Seitenwagen abheben. Ist in der Linkskurve die Fliehkraft zu hoch, kann das Gespann im schlimmsten Fall kippen. Übungsfahrten können schon an die körperliche Substanz gehen. Um sich zu entspannen, können sich Gespannfahrer im Online-Casino eine Zeit lang an den Slots vergnügen, denn casumo bietet neue Spieler an, am interessantesten für Motorrad-Fans ist das Spiel Slots Angels von BetSoft.

Die ästhetischsten Motorrad-Gespanne

In der DDR gehörte das Viertakt-Motorrad AWO 425 mit Stoye-Seitenwagen zu den schönsten Gespann-Motorrädern. Hier brachte der Leipziger Konstrukteur Walter Stoye kreative Innovationen und Ästhetik in die Seitenwagenkonstruktion.

Eines der schönsten Gespanne ist die Zündapp KS 750, die für die deutsche Wehrmacht entwickelt wurde. Auch sie ist noch vereinzelt auf den Straßen präsent. Ihr Rückwärtsgang war für damalige Zeiten etwas Besonderes. Das Differenzial für den Antrieb des Beiwagens konnte für Fahrten durch das Gelände gesperrt werden. Der Gegenpart dazu war das etwa baugleiche BMW R 75 Gespann, welches von 1941 bis 1945 gefertigt wurde.